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Erste Videowand in der Allianz Arena montiert

Open-Air-Kino mitten im tiefsten Winter klingt nicht gerade verheißungsvoll, wäre aber rein theoretisch seit dem heutigen Montag in München-Fröttmaning möglich. Denn dem „Gesamtkunstwerk“ Allianz Arena ist genau 92 Tage vor der offiziellen Eröffnung ein weiterer, wichtiger Mosaikstein hinzugefügt worden.
28.02.2005
Bei eisiger Kälte wurde die erste von zwei überdimensionalen Video-Anzeigetafeln hoch unter dem Dach in der Mitte der Südkurve montiert. Das riesige Videodisplay wurde dafür von einem Riesenkran auf etwa 20 Meter gehoben, dort an zwei Kettenwinden übergeben, die es dann auf die Endhöhe von 42,50 Meter zogen.

Dort wurde das Wunderwerk der visuellen Technik schließlich in die futuristische Dachkonstruktion eingehängt, so dass die Tafel scheinbar frei miteiner Neigung von sieben Grad zum Spielfeld hin über den Rängen der Südkurve schwebt – natürlich ohne jegliche Sichtbeeinträchtigung für die Stadionbesucher auf dem Oberrang.

Die jeweils circa zwölf Tonnen schweren und knapp 100 m² großen Anzeigetafeln,die von der Wuppertaler Firma Engel AT GmbH entwickelt wurden, sind mit modernster Technik ausgestattet und werden die Zuschauer mit brillant aufgelösten Bildern im 16:9-Format versorgen.

Die Bildqualität der riesigen LED-Anzeige ist mit knapp 150.000 Pixeln mit einem hypermodernen Plasma-TV-Bildschirm zu vergleichen. Das zweite der, laut Arena-Geschäftsführer Bernd Rauch, „modernsten Videodisplays der Welt“ wird dann am morgigen Dienstag in der Nordkurve des neuen Münchner Stadions montiert.

Nach der endgültigen Installation durch Techniker der T-Com, die für die technische Ausstattung der Allianz Arena verantwortlich sind, werden dann schon Mitte dieser Woche erste Testläufe angehalten. Eben doch eine Art Open-Air-Kino bei klirrender Kälte - jedoch noch vor leeren Rängen.

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